Merkel wünscht sich umsetzbare Vorschläge bei «Zukunftsdialog»


Wer die besten Ideen hat, darf ins Kanzleramt.
Wer die besten Ideen hat, darf ins Kanzleramt.
(Foto: Adrian Bradshaw)


Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhofft sich vom neuen Online-Zukunftsdialog konkret umsetzbare Vorschläge von den Bürgern - und keine «allgemeinen philosophischen Abhandlungen». «Ich erhoffe mir Ideen von den Bürgerinnen und Bürgern über ihre Vorstellungen von Deutschland in fünf bis zehn Jahren», sagte Merkel in ihrem neuen Video-Podcast.

Der Online-Dialog hatte gleich nach dem Start am Mittwoch dieser Woche Tausende von Internetnutzern angelockt. Er ist seither unter der Internet-Adresse www.dialog-ueber-deutschland.de aufrufbar, das Video-Podcast unter www.bundeskanzlerin.de.


In dem bis Ostern dauernden Dialog sollen nach den Worten der Kanzlerin wichtige Zukunftsfragen angesprochen werden: «Wie wollen wir morgen zusammenleben? Wie wollen wir lernen? Und wovon wollen wir eigentlich leben?» Die Antworten würden 120 Experten vorgelegt, mit denen sie sich seit dem Frühjahr 2011 berate.

Sie wünsche sich «eine lebendige Diskussion». Jeder, der mitmache, erhalte auch eine Antwort. Die Absender der zehn bestbewerteten Ideen bekämen eine Einladung ins Kanzleramt - «mit denjenigen werde ich auch sprechen», kündigte Merkel an. Im August würden dann all die Vorschläge vorgestellt, «die wir auch umsetzen wollen».

«Zukunftsdialog»

Video-Podcast



04 · 02 · 12





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