Die Schauspieler Marilyn Monroe und Bruce Willis hatten das Problem, der Moderator Dieter Thomas Heck und der Fußballer Hamit Altintop ebenfalls: Stottern. Stottern ist eine Sprechbehinderung, die zu 70 Prozent erblich bedingt ist. „Es hat keine psychischen Gründe, kann aber zur Folge haben, dass Stotterer zu sprechen aufhören und sich sozial zurückziehen“, sagt Berthold Wauligmann von der Stotterer-Selbsthilfe Münster und Mitglied im Stotterer-Landesvorstand.
Ein Prozent der Deutschen, also 800 000 Menschen, stottern - davon im Verhältnis eine Frau und vier Männer. Oft haben schon Kinder in der Schule mit dem Vorurteil zu kämpfen: Wer stottert, sei dumm. Wichtig ist, dem entgegenzuwirken, so Wauligmann: stotternde Kinder nicht unter Druck zu setzen, sondern ihnen Hoffnung zu geben, dass Stottern therapierbar ist. Darum ist in Münster geplant, neben einem Theaterstück Infoabende zum Thema „Stottern und Schule“ anzubieten. „Lieber stottern als schweigen“ - das sei der erste Schritt.








