Ochtrup - Professor-Katerkamp-Straße 5-7. Das ist die Adresse der Polizei in Och-trup. Oder, um es korrekt auszudrücken, die der Polizeiwache Steinfurt/Ochtrup, Standort Ochtrup. Und das schon seit 1984. Aber wie lange noch? Diese Frage beschäftigt die Menschen in dieser Stadt. Das weiß auch Udo Potthoff. Der Pressesprecher der Kreispolizei kennt die Sorge, Ochtrup könnte eines Tages ohne Wache dastehen. Und er tritt ihr vehement entgegen. „Es gibt keinerlei Überlegungen, die Polizei abzuziehen oder am jetzigen Status etwas zu ändern, beispielsweise die Rund-um-die-Uhr-Besetzung in eine Tageswache umzuwandeln“, erklärt Potthoff im Gespräch mit unserer Zeitung.
Rückblende: Seit einigen Jahren gibt es die Polizeiwache Steinfurt/Ochtrup mit den beiden Standorten in der Kreis- sowie in der Töpferstadt. Die Belegschaft ist damals zusammengelegt worden. Seitdem sind 48 Beamte im Wach- und Wechseldienst in den beiden Orten im Einsatz. „Auf diese Weise ist immer gewährleistet, dass die Wache in Och-trup besetzt und mindestens ein Streifenwagen vor Ort ist“, betont Potthoff. Hinzu kommen 14 Kollegen des Kriminalkommissariats sowie zwei Mitarbeiter des Erkennungsdienstes, die vor allem für die Aufnahme von Tatorten zuständig sind. Auch für die Kripo-Beamten gilt: Sie teilen sich auf, die eine Hälfte arbeitet in Steinfurt, die andere in Ochtrup. Ähnlich hält es auch Wachleiter Norbert Gedecke. Er hat an beiden Standorten ein Büro. Das System, wann er wo ist, bringt Polizei-Sprecher Potthoff auf eine einfache Formel: „Er ist da, wenn er gebraucht wird.“