Mitgliederboom bei „Herbern Parat“


Der Vorstand mit Michael Goßheger, Elke Eckmann, Benedikt Angelkort, Hubertus Bockel, Josef Kock, Gaby Hönekop-Annegarn, Ewald Gausepohl, Hubert Streyl und Thomas Ritz ist mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. Foto:
Der Vorstand mit Michael Goßheger, Elke Eckmann, Benedikt Angelkort, Hubertus Bockel, Josef Kock, Gaby Hönekop-Annegarn, Ewald Gausepohl, Hubert Streyl und Thomas Ritz ist mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. Foto:
(hbm)


Herbern - Der Gewerbeverein „Herbern Parat“ befindet sich im Aufwind: Mit 74 Mitgliedern startete die Gemeinschaft in das Jahr 2011, heute sind 90 Betriebe Mitglied. Neben neuen Firmen entschieden sich im vergangenen Jahr auch alt eingesessene Handwerker und Unternehmer bei „Herbern Parat“ mitzumachen. „Diese Entwicklung freut uns“, berichtete Schriftführerin Elke Eckmann bei der Jahresversammlung im Hotel Wolfsjäger. Am Dienstagabend überreichte Vorsitzender Hubert Streyl zu Beginn Theresa Hammwöhner als neuer Vereinswirtin einen Blumenstrauß.

Der Gewerbeverein blickte zufrieden auf seine Großveranstaltungen 2011 zurück. Ein Grummeln ging durch den Saal als die Gelsenwasser-Baustelle angesprochen wurde. „Es hat sich natürlich verzögert. Das war eine große Einschränkung im Dorf“, erklärte Elke Eckmann. Die von Benedikt Angelkort geführte Kasse weist ein Plus aus: „Wir haben durch neue Mitglieder mehr Einnahmen“, erklärte der Kassierer. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Hubert Streyl und die erste Schriftführerin Elke Eckmann wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer ist Josef Kock.


Erfolgreich war die Spendenaktion beim Dämmershopping im Spätherbst. 609,34 Euro waren in den Spendendosen. Sie sollen bedürftigen Herberner Familien zugute kommen. Das Dämmershopping selbst sorgte für eine lebhafte Diskussion. „Das ist Kundenpflege. Bei uns ist es immer voll“, mag Marianne Gausepohl darauf nicht verzichten. Josef Lendermann stellte dagegen fest: „Das hat sich für uns nicht gelohnt. Wir machen nicht mehr mit.“ Ähnlich sah es Thomas Huesmann: „Die Leute sind nur wegen Glühwein und Wurst unterwegs. Dafür mache ich nicht auf.“ Martina Lerbs mahnte dagegen an, dass ein Dämmershopping nur funktioniere, wenn alle mitmachten. „Die Leute wollen nur etwas umsonst haben“, kritisierte dagegen Stephan Ronge. Weil der Knoten in der großen Runde nicht zu durchschlagen war, wurde die Lösung des Problems in die Hände der betroffenen Geschäfte gelegt. Sie sollen sich einigen. Vorgesehen ist das Dämmershopping am 15. November, das Kartoffelfest steht am 27. Oktober an, das Frühlingsfest am 25. März. Die Pläne dafür nach vorne zu bringen, bestimmte den Rest der Sitzung.

VON THEO HEITBAUM, ASCHEBERG


01 · 02 · 12





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