Kanzler der Fernhochschule appellierte:

In die Bildung der Mitarbeiter investieren


Kanzler der Fern-Hochschule: Uwe PlochFoto:
Kanzler der Fern-Hochschule: Uwe PlochFoto:
(west)


Lüdinghausen - „Bildung ist eine Investition ins Humankapital.“ Diese Geldanlage empfahl Uwe Ploch am Mittwochabend den Vertretern der heimischen Wirtschaft. Er forderte sie auf, ihre Mitarbeiter das Angebot der Hamburger Fern-Hochschule nutzen zu lassen - zum Wohle des Unternehmens. „Fernstudium - ein Instrument der betrieblichen Personalentwicklung“ lautete sein Vortrag, mit dem das zwölfte Lüdinghauser Wirtschaftsgespräch eröffnet wurde. Dass Ploch der Referent des Abends war, verwundert nicht: Der Kanzler der Fern-Hochschule verwies darauf, dass die Weiterbildungseinrichtung in der Steverstadt mit einer Beratungsstelle vertreten ist.

Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Pflege stehen im Mittelpunkt des Angebots der Hochschule, die mit 10 000 Studierenden zu den größten privaten Hochschulen Deutschlands zählt. Das Angebot sei insbesondere eine Chance für Studierende ohne Hochschulreife: 25 Prozent der derzeit eingeschriebenen Lernwilligen hätten kein Abitur. Aus Sicht der Arbeitgeber habe das Fernstudium enorme Vorteile. Ploch forderte die Unternehmer auf, mit BLick auf die Personalentwicklung ihrer Betriebe die Interessenten beim Fernstudium zu unterstützen. „Das bringt Bewegung in Ihr Unternehmen“, so der Kanzler der Fern-Hochschule. Diese Art des Studiums wirke sich positiv auf den Fachkräftemangel aus. In diesem Zusammenhang verwies er auf den bis zum Jahre 2030 prognostizierten Mangel in allen Akademiker-Berufen.



VON WERNER STORKSBERGER, LÜDINGHAUSEN


03 · 02 · 12





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