Metelen - Es ist schon zum Verzweifeln, wenn Feuchtigkeit durch die Wand ins Haus dringt, die Ursache aber nicht gefunden wird und der zuständige Bauunternehmer inzwischen Pleite gemacht hat. Familie Becking kann ein Lied davon singen. 1995 haben sie ihr Haus gebaut. Und vor einigen Jahren stellten sie das Malheur im Dachgeschoss fest: eine feuchte Wand im Zimmer der Tochter. „Wir haben alles Mögliche versucht, kommen aber keinen Schritt weiter. Die Beratung ist jetzt unsere letzte Hoffnung“, sagt Brigitte Becking und schildert Karl-Ludwig Twiehoff das Problem.
Der unabhängige Energieberater des Vereins „Haus im Glück“ ist schon seit einigen Wochen im Auftrag des Vereins unterwegs. Jetzt ist Metelen an der Reihe. In der Regel sind es Häuser älteren Semesters, die Twiehoff vom Keller bis zum Dachboden unter die Lupe nimmt. Und in jedem Haus hat er Mängel entdeckt. „Oft sind es nur Kleinigkeiten, die wenig kosten, aber viel bewirken“, berichtet er.