Metelen - 50 Jahre hat die Sporthalle an der Ochtruper Straße demnächst auf dem Buckel. Ein halbes Jahrhundert, das seine Spuren hinterlassen hat. Das Dach, die Wärmedämmung, die Decke, die Heizung, die Sanitärräume - die Liste der renovierungsbedürftigen Punkte ist nicht gerade kurz.
Im Mittelpunkt der bisher vorgestellten Konzepte, sowohl beim Entwurf des Architekturbüros Haase als auch in den Plänen des Metelener Architekten Karlo Tewes, steht das Einsparen von Energie. Und wo die im Moment am meisten verloren geht, zeigt ein Blick unter das Dach der Halle: Asbestbelastete Eternitplatten, darunter der Dachraum, eine dünne Dämmschicht und darunter eine Holzdecke, die aufgrund der Brandschutzbestimmungen heute nicht mehr zulässig ist - das ist alles. Ein Großteil der Wärme, die mithilfe von vier Lüftern durch die Decke in die Halle geblasen wird, macht sich schnell wieder davon. In die Decke eingebaute Lampen entlassen die Heizungskraft sogar beinahe ungehindert wieder in den Dachraum. Ein neues Dach muss her und die Holzdecke durch eine ballwurfsichere aus Metall ersetzt werden, das ist für Karlo Tewes klar.