Metelen - Der lange Winter hat den Straßen und Wegen in der Gemeinde nicht so sehr zugesetzt wie zunächst befürchtet. Diese vorläufige Bilanz zieht Matthias Ewering, der in der Verwaltung unter anderem für den Baubetriebshof zuständig ist. „Wir hatten gedacht, dass da mehr auf uns zu kommt. Bis jetzt geht es eigentlich noch“, so Ewering. Derzeit nimmt die Gemeinde die Schäden auf, im April oder Mai kommt dann eine Spezialfirma und fährt die beschädigten Straßen ab. Mit rund 20 Tonnen Bitumen und 120 Tonnen Splitt bessern die Mitarbeiter dann den Asphalt aus oder überziehen die gesamte Straße mit einer dünnen Schicht Splitt. Der „Straßenunterhaltungszug“ ist allerdings nicht wegen des langen Winters in der Gemeinde unterwegs. Er kommt jedes Jahr, da auch ohne wochenlange Kälte im Frühjahr viele Straßen eine Auffrischung benötigen.
Bis es soweit ist, stopfen die Mitarbeiter des Baubetriebshofes die Löcher. Manfred Krude und Martin Blanke sind seit zwei Tagen mit Besen, Schippe und tonnenweise Kaltasphalt unterwegs und bessern Schlaglöcher aus. Einmal kurz durchfegen, schaufelweise die schwarzglänzende Masse einfüllen, mit der Unimog-Schaufel drüberfahren, fertig. „Das fährt sich fest und hält dann ganz gut“, erklärt Martin Blanke.