Metelen - Mit einem gezielten Schuss aus einem Betäubungsgewehr endete am Mittwochmorgen der dreitägige Ausflug eines jungen Luchses im Abenteuerzoo Metelen. Der elf Monate alte Kater war am Sonntag über den Zaun des Geheges entwischt, das er mit seinem Zwillingsbruder und seinen Eltern teilt. „Wie er das geschafft hat, weiß ich auch nicht“, sagte Peter van den Brand, Chef des Abenteuerzoos gestern. Der Zaun sei viereinhalb Meter hoch und mit einem Stachel- und einem Stromdraht ausgestattet.
Direkt nach dem Ausbruch hatten Tierpfleger versucht, die Raubkatze mittels eines Betäubungspfeils wieder einzufangen. Doch die Spritze blieb nicht in der Haut stecken, sondern fiel wieder heraus. Das Tier, dem die Pfleger den Namen „Aragon“ gegeben haben, erschreckte sich und floh auf die andere Seite des Tierparks. Trotz intensiver Suche fanden die Mitarbeiter den Kater an den darauffolgenden Tagen nicht. Seine Tarnfarbe sorgte dafür, dass er im Unterholz nicht auffiel.