Metelen - Seit Montagabend steckt die Gemeinde wieder in den Zwängen des Haushaltssicherungskonzepts. Der Etat ist beschlossene Sache. Zuvor hatte Bürgermeister Helmut Brüning den Ratsmitgliedern in Sachen Sanierungsmaßnahmen noch einmal ins Gewissen geredet: „Das ist eine große Chance, Metelen fit zu machen. Wir können alle drei Projekte nebeneinander sanieren.“ Es gehe bei der Sanierung des Alten Amtshauses nicht darum, „jemandem ein Denkmal zu setzen“. „Das ist dummes Geschwätz“, so Brüning. Vielmehr biete sich die Möglichkeit, denkmalgeschützte Bausubstanz zu erhalten.
Endgültig entscheiden, wie und vor allem mit welchen Mitteln das Alte Amtshaus, das Rathaus und die Sporthalle saniert werden, will der Rat in seinem nächsten Sitzungslauf, spätestens aber vor den Sommerferien. „Wir sollten erst entscheiden, wenn das Konzept für die Sporthalle steht“, so Brüning. Denn erst dann wird klar werden, in welcher Höhe ein möglicher Kredit auf die Gemeinde zukommt. Informationen dazu erhalten die Fraktionen am 29. März. Dann sind die Architekten zu Gast in einer Sondersitzung.