Wohnanlage bietet keine stationäre Betreuung


Michael Heilen, Architekt Heinz-Gerd Freseker und Christian Ernsting von der Volksbank (v.r.) informierten über die geplante Seniorenwohnanlage.Foto:
Michael Heilen, Architekt Heinz-Gerd Freseker und Christian Ernsting von der Volksbank (v.r.) informierten über die geplante Seniorenwohnanlage.Foto:
(Irmgard Tappe)


Metelen - Noch ist der erste Spatenstich auf dem ehemaligen Rawe-Gelände nicht erfolgt. Aber die ersten Wohnungen der Seniorenwohnanlage „Metelener Heide“ haben bereits ihre Käufer gefunden. „Es besteht eine starke Nachfrage sowohl an Käufern als auch an Mietern. Und das nicht nur aus Metelen“, berichtete Michael Heilen, Sprecher der „La Vida“-Immobilienverwaltungs-GmbH. Am Sonntagnachmittag hatte die Firma Interessierte in die Gaststätte Pieper eingeladen, wo die Pläne der zweigeschossigen Wohnanlage und das Konzept vorgestellt wurden. „Es entstehen 39 helle und freundliche Wohnungen in unterschiedlichen Größen zwischen 55 und 70 Quadratmetern mit Balkon oder Terrasse“, teilte Architekt Heinz-Gerd Freseker mit. Zu jeder Wohnung gehört ein Autostellplatz und ein Abstellraum im Keller.

Wer in die Seniorenanlage einzieht, wohnt selbstständig wie in einer Eigentums- oder Mietwohnung. „Man nutzt die Außenanlagen und den mit Wasserspielen und Sitzecken ausgestatteten 250 Quadratmeter großen Innenhof, ohne für die Pflege verantwortlich zu sein. Und vor allen Dingen haben alle Bewohner die Gewissheit, dass sie im Bedarfsfall jederzeit Pflegedienstleistungen in Anspruch nehmen können“, betonte der Architekt.


Der Pflegedienst Leusbrock wird Betreiber der Wohnanlage sein und stellt die Präsenzkräfte. „Die Wohnanlage ist mit einem 24-Stunden-Notrufsystem ausgestattet. Rund um die Uhr ist eine Betreuung im Hause. Dafür werden wir vier neue Vollzeitkräfte einstellen“, erklärte Christine Leusbrock. Eine stationäre Betreuung wie in der Ochtruper Wohnanlage „Atrium“ ist in Metelen allerdings nicht vorgesehen. Für Demenzkranke mit „Weglauftendenz“ sei das Haus ebenfalls nicht eingerichtet, machte Leusbrock den Interessierten deutlich.

Für Pflegedienstleistungen trete die Pflegeversicherung je nach Pflegestufe ein. Die Möglichkeit, rund um die Uhr auf Knopfdruck eine Betreuung im Hause zu erreichen, kostet monatlich für Einzelpersonen 65 Euro und für Ehepaare 45 Euro pro Person. Das gilt für alle Hausbewohner.

Die Anwesenden interessierten sich außerdem für die Kaufpreise der Wohnungen, die je nach Größe ab 107500 Euro zu haben sind. La Vida gewährleistet Vermietern eine fünfjährige Mietgarantie. Christian Ernsting, Leiter der örtlichen Volksbankniederlassung, wies auf Finanzierungsmodelle für Investoren hin.



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