Metelen - Der heilige Josef hat seinen neuen Platz schon gefunden: In einer Wandnische, die früher als Tür in das Büro von Kindergarten-Leiterin Hildegard Floren führte, steht die Holzfigur aus dem St.-Sophien-Haus und wacht über das, was im Eingangsbereich der St.-Josef-Kindertagesstätte so passiert. Dort wird es jetzt täglich lebendiger. Seit dem 9. August hat der Kindergarten wieder geöffnet, und etwa 80 Prozent seiner kleinen Schützlinge sind bereits zurückgekehrt. Der neue Ruheraum ist derzeit aber noch nicht so stark frequentiert. Drei kleine Matratzen liegen auf dem roten Kunststoffboden bereit. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres werden es zwölf sein. Dann halten die Steppkes aus der U3-Betreuung dort ihre Mittagsruhe.
Seit Kurzem ist der 70 Quadratmeter große Anbau fertig gestellt. Die Nische, in der der heilige Josef nun steht, ist erst in der Sommerpause entstanden. In den vergangenen Wochen haben die Handwerker den Durchbruch zum Anbau erledigt, das ehemalige Büro ist nun ein Abstellraum, unter anderem für Kinderwagen. In den Sanitärbereichen hat sich ebenfalls einiges getan. Neue Waschbecken und Wickeltische haben Einzug gehalten. Letztere können die Kinder selbst erklimmen. Vier mit einer Tür gesicherte Stufen führen auf den Tisch. So helfen die Erzieherinnen den Wickelkindern hoch und müssen sie nicht jedes Mal heben - eine Idee, um die Rücken der Mitarbeiterinnen zu schonen, denn die Zahl der zu wickelnden Kinder ist mit der U3-Betreuung gestiegen. Im an den Eingangsbereich angegliederten Sanitärraum wurde eine Toilette behindertengerecht eingerichtet.