Metelen - Da ist der Wurm drin: Das Dach der Kirche Ss. Cornelius und Cyprianus ist nach der Innensanierung die nächste Baustelle, die auf die Pfarrgemeinde zukommt. Hausschwamm und Hausbock setzen vor allem den beiden Nebenschiffen zu. In seiner jetzigen Form besteht das Dach bereits seit 100 Jahren. In dieser Zeit ist dort wenig gemacht worden. Erst während der Innenraumsanierung hatten Mitarbeiter einer Dachdeckerfirma tonnenweise Schutt und Staub von der großen Dachfläche geräumt. Dabei waren auch die Fußpfette freigelegte worden, die am unteren Ende der Sparren liegen. Dort hatte ein Experte Anfang des Jahres nach dem Rechten gesehen und war zunächst von massiven Schäden ausgegangen. Inzwischen ist klar, dass es sich nicht ganz so schlimm gestaltet, wie damals angenommen. „Ursprünglich hieß es, der gesamte Dachstuhl sei befallen. Das wäre in die Millionen gegangen“, sagt Pastor Thomas Stapper.
Inzwischen ist klar, dass nur einzelne Balken ausgetauscht werden müssen und kein akuter Handlungsbedarf besteht. „Das ist nicht erschreckend und in den Griff zu kriegen“, heißt es dazu aus dem Generalvikariat des Bistums Münster, das die Sanierungsarbeiten nach bisherigem Stand größtenteils übernimmt.