Metelen - Es ist eine der größten Investitionen der Gemeinde der vergangenen Jahrzehnte: Die Sporthalle an der Ochtruper Straße, Heimstätte des TTV, wird in diesem Jahr einer gründlichen Frischzellenkur unterzogen. 1,3 Millionen Euro stehen - über drei Haushaltsjahre verteilt - als Investitionssumme im Raum. In der kommenden Woche werden die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke veröffentlicht, Submissionstermin ist am 17. Februar. „Am 1. April wird es unseren Planungen zufolge dann losgehen“, betonten Bauamtsleiter Markus Freise und Architekt Karlo Tewes gestern beim Pressetermin.
Genau 50 Jahre hat die Sporthalle in diesem Jahr auf dem Buckel. In den 1960er-Jahren als hochmodern geltend, ist sie mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen. Besonders der energetische Zustand entspricht in keinster Weise mehr den aktuellen Erfordernissen. In diesem Punkt setzt die Sanierung denn auch zuvorderst an, wobei, wie Tewes betont, „die Zweckmäßigkeit in jedem Fall erhalten werden wird“. Konkret bekommt die Halle eine komplett neue Außenhülle mit einem Wärmedämmverbundsystem an der Fassade und einer neuen Dacheindeckung mit Metallplatten. Die alten, noch einfachverglasten Fenster werden durch moderne Nachfolger ersetzt, es werden sowohl neue Außen- als auch Innentüren eingebaut. Umfangreich ist auch die Innenrenovierung: Die Sporthalle bekommt nicht nur eine neue Heizungsanlage mit moderner Gas-Brennwerttechnik, sondern auch eine aktuelle, behindertengerechte Sanitäreinrichtung sowie Elektroinstallation. Dazu gehört beispielsweise der Einbau von Präsenzmeldern, die das Licht automatisch an- und ausschalten. Speziell die Tischtennisakteure des Hauptnutzers TTV werden sich über die neue Lichtanlage freuen, die zukünftig eine durchgehende Lichtstärke von 600 Lux gewährleistet. „Diese Helligkeit genügt auch hochklassigen Turnieren“, merkt Karlo Tewes an.