Ochtrup - Bei einem Loch von mehr als drei Millionen Euro im städtischen Haushalt ist das Gebot der Stunde klar: sparen, sparen, sparen. Der Spielraum dafür ist zwar eng, weil Ochtrup als Kommune im Nothaushalt ohnehin nur für das Geld ausgeben darf, wozu sie gesetzlich verpflichtet ist. Dennoch: Vor einiger Zeit hat sich eine Sparkommission gegründet, die alle Leistungen und Ausgaben der Stadt - sowohl die freiwilligen als auch die Pflichtaufgaben - auf den Prüfstand stellt.
Zu dem Gremium gehören als Vertreter der Verwaltung Bürgermeister Kai Hutzenlaub, die Erste Beigeordnete Birgit Stening und Kämmerer Roland Frenkert. Für die Ratsfraktionen arbeiten Ludger Gaupels (CDU), Matthias Dankbar (SPD), Claudia Fremann (FWO), Hermann Holtmann (FDP) und Werner Füll (Grüne) darin mit. Auf Vorschlag der CDU ist zudem Eberhard Kanski, Vorstandsmitglied des Bundes der Steuerzahler, dabei. Sieben Mal hat die Kommission im vergangenen Jahr getagt. Zu den zurzeit laufenden Haushaltsberatungen hat sie nun erste Ergebnisse vorgelegt.