Saerbeck - Im Bioenergiepark (BEP) werden sich voraussichtlich noch in diesem Jahr die Windräder drehen - und weitere sollen in der Nachbarschaft folgen. Dafür hat der Rat am Mittwochabend die Weichen gestellt und die nötige artenschutzrechtliche Prüfung veranlasst. Das Sinninger Feld, aber auch die „Speckzone“ rund um den Bioenergiepark sollen detailliert daraufhin untersucht werden, wie viele Windräder dort gebaut werden könnten.
„Wir haben einen Suchraum von 400 Hektar“, sagte Bürgermeister Wilfried Roos im Rat - Platz für 30 bis 40 Windräder. Unter dem Strich dürften es am Ende aber weniger sein, denn das, was technisch und wirtschaftlich machbar ist, muss gegen mögliche ökologische Bedenken abgewogen werden. Roos: „Diese Zahl wird ganz deutlich reduziert werden. Wir werden um jedes einzelne Rad kämpfen müssen.“