Neuer Dorfsheriff: Gerhard Wester löst Günter Oynhausen ab


Das neue Team für Wettringen: Gerhard Wester (2.v.r.) ist Nachfolger des bisherigen „Dorfsheriffs“ Günter Oynhausen (r.). Heinz Enkrodt (2.v.l.) ist in Wettringen, Langenhorst und Ochtrup-Welbergen tätig. Der Leiter des Bezirksdienstes Steinfurt/Ochtrup, Manfred Hoffmann (l.), stellte das neue Duo gestern offiziell vor.
Das neue Team für Wettringen: Gerhard Wester (2.v.r.) ist Nachfolger des bisherigen „Dorfsheriffs“ Günter Oynhausen (r.). Heinz Enkrodt (2.v.l.) ist in Wettringen, Langenhorst und Ochtrup-Welbergen tätig. Der Leiter des Bezirksdienstes Steinfurt/Ochtrup, Manfred Hoffmann (l.), stellte das neue Duo gestern offiziell vor.
(Fotos: Attermeyer)


Wettringen. Gerhard Wester und Heinz Enkrodt bilden das neue Polizeiduo für das Hiärtken. Die beiden Polizeihauptkommissare (PHK) haben das Büro im Rathaus zwar schon länger bezogen, doch offiziell ist „Dorfsheriff“ Günter Oynhausen noch bis Monatsende im Dienst, wegen seiner Krankheit aber schon seit einem halben Jahr nicht mehr tätig. Kurz vor seinem regulären Eintritt in den Ruhestand stellte der Bezirksdienst-Leiter Manfred Hoffmann jetzt die neuen Gesichter vor.

Schon im September übergab Oynhausen den Stab an Gerhard Wester, der sich seitdem gerne im Dorf sehen lässt. „Ich bin eigentlich lieber draußen unter Menschen“, freut sich der 57-Jährige über den neuen Job. An seiner Seite arbeitet Heinz Enkrodt, der schon vor etwa einem Jahr nach Wettringen kam - als Bezirksdienst für Wettringen, Langenhorst und Welbergen. „Etwa 40 Prozent der Zeit bin ich in Wettringen tätig“, erklärte der 56-Jährige. Die Besonderheit bei Enkrodt: Er ist seit elf Jahren zudem „sozialer Ansprechpartner“ für seine Kollegen - egal ob es Probleme in der Familie oder im Job gibt.



Unverkennbar: Das Dienstfahrrad von Wester.
Unverkennbar: Das Dienstfahrrad von Wester.


Die beiden Polizeibeamten schätzen die Arbeit in der 8000-Einwohner-Gemeinde. „In solch kleinen Orten ist man nah dran an den Leuten“, sagte Wester und lobte seinen Vorgänger. „Günter Oynhausen hat die Latte hier hoch gelegt, Spuren hinterlassen“, betonte er den kurzen Draht, den der 62-Jährige in seinen elf Jahren in Wettringen mit Geschäftsleuten, Schulen, Institutionen oder Verwaltung pflegte. Auch der unmittelbare Kontakt zu den Leuten gehörte dazu.

Wester und Enkrodt wollen da weitermachen und schwingen sich lieber aufs Dienstrad. „Da ist man besser ansprechbar als im Streifenwagen“, wusste Enkrodt. Oynhausen unterstrich das. Er empfahl seinen Kollegen, „auf der Straße“ zu sein. „Da hört man viel und bekommt was mit.“ Neben den festen Präsenzzeiten im Rathaus wollen die beiden Polizeihauptkommissare flexibel bleiben.

VON WOLFGANG ATTERMEYER


27 · 01 · 12



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